Wirkungsdiagramm

Worum es geht. Ein Wirkungsdiagramm zeigt mit Pfeilen, wie verschiedene Dinge aufeinander wirken.

Es macht sichtbar, was eine Veränderung auslöst – und ob daraus ein Kreislauf entsteht, der sich selbst verstärkt.

 

Wofür im Alltag. Du verstehst, warum ein Problem immer wiederkommt, statt nur am Symptom herumzudoktern. Ideal nach einer Systemanalyse: Dort sammelst du die wichtigen Faktoren, hier verbindest du sie.

 

So gehst du vor.

  1. Schreibe die wichtigsten Faktoren rund um dein Thema auf (je ein Stichwort).
  2. Ziehe Pfeile von Ursache zu Wirkung.
  3. Markiere die Richtung: «+» heisst je mehr, desto mehr (gleichläufig), «–» heisst je mehr, desto weniger (gegenläufig).
  4. Suche Kreisläufe: Führt ein Pfeil über Umwege zu sich selbst zurück, hast du eine Rückkopplung gefunden.

 

Beispiel. Frage: «Warum bin ich ständig müde?» Wenig Schlaf → schlechtere Konzentration → ich brauche länger fürs Lernen → ich gehe später ins Bett → wieder wenig Schlaf. Du erkennst: Es ist ein Teufelskreis. Wer ihn durchbrechen will, setzt an einer einzigen Stelle an (z. B. fixe Schlafenszeit).